"The Names"


Komponisten mit klingenden Namen, von denen einige gar nicht mit Gitarremusik assoziiert werden - und ein Raubzug durch die Schatzkammern der Klaviermusik.

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Programm  

best place to buy levitra online Robert Schumann: 4 Studien aus op.56 *
    No.1 Nicht zu schnell / No.2 Mit innigem Ausdruck / No.4 Innig / No.5 Nicht zu schnell

cialis 20mg review Joaquin Rodrigo:  Tres Piezas *
    Caleseras / Sonada de Adios / Danza Valenciana

https://mens-cialisinfo.com/ Cialis Online Frederic Chopin: 4 Préludes aus op.28 http://buyviagrageneric.com/ cheap viagra online  
    Nr.15 Sostenuto / Nr.17 Allegretto / Nr.6 Lento Assai / Nr.12 Presto

http://batemanimation.com/books/medshop/ Buy Viagra Online Chopin Reload: 
Frederic Chopin / Antonio C. Jobim: 
Prélude op.28/4/ How Insensitive *
Frederic Chopin: Vals op.64 no.2 *

--- Pause ---

Martin Schwarz:  Evocación
Tomás Gubitsch:  Te accordas de mi? *

Chick Corea: Addendum **
Pat Metheny: Letter from Home **
Chick Corea: The Hilltop *

Hermeto Pascoal: Bebé **
Egberto Gismonti: Fala de Paixao **
Hermeto Pascoal:  Sao Jorge **


Arrangements: * Martin Schwarz // ** Petr Saidl



"The Names" Programmtext

Bekanntes und Unbekanntes von sehr bekannten und von sehr wichtigen Komponisten: Robert Schumann, Frederic Chopin und Chick Corea auf Gitarre? Ja Bitte! Guitar4mation wagt sich mitten ins Herz des Klavierrepertoires und bringt in der ersten Hälfte des Programms ausschließlich Werke, die ursprünglich für das Klavier konzipiert wurden. Am Ende dieses Teils wird noch Antonio Carlos Jobim der Raubkopie überführt und ein berühmter Walzer nach Venezuela verfrachtet: Chopin Reload!
In der zweiten Hälfte gibt es Visiten beim Tango Nuevo, den Jazzgrößen Chick Corea und Pat Metheny und schließlich führt die Reise nach Brasilien, wo die wegweisenden Ikonen des Latin Jazz Hermeto Pacoal und Egberto Gismonti auf uns warten.

Robert Schumann: Vier Studien aus op.56
Spricht man Pianisten auf die Studien op.56 von Robert Schumann an, zucken die meisten allerdings die Schultern: unbekannt.Robert Schumann hat diese kurzen Werke in kanonischer Form 1845 nämlich für einen Pedalflügel geschrieben, der zusätzlich zur Klaviatur noch ein Fußpedal wie eine Orgel besitzt. Da die tiefen Töne auf einem normalen Klavier zum Teil unspielbar sind, werden diese Kompositionen daher vor allem auf Orgel gespielt.
Schumann verbindet hier feinfühlig Bezüge zur Kontrapunktik Johann Sebastian Bachs mit romantischem Gestus, was der Musik einen besonderen Reiz verleiht. Die Vielstimmigkeit und Komplexität der Stimmführungen macht die Stücke wie geschaffen für 4 Gitarren.

Frederic Chopin: 4 Préludes aus op.28
Obwohl von gesundheitlichen Problemen und widrigem Wetter geplagt, schrieb Frederic Chopin seine 24 Préludes op.28 in einem verlassenen Kartäuserkloster während eines Aufenthaltes auf Mallorca, wohin er der Schriftstellerin George Sand gefolgt war. Sie hat diese Zeit in ihrem Roman „Ein Winter auf Mallorca“ beschrieben. Guitar4mation stellt vier der berühmtesten Miniaturen aus dieser Sammlung vor, darunter auch das als „Regentropfenprélude“ bekannte Prélude Nr.15.

Joaquin Rodrigo: Tres Piezas
Joaquin Rodrigo ist mit seinem „Concierto de Aranjuez“ in die Musikgeschichte eingegangen. Er hat aber auch eine große Anzahl von Klavierwerken geschrieben, die im neoromantisch-spanischen Tonfall gehalten sind. Aus „4 Piezas“ spielt Guitar4mation „Caleseras“ und „Danza Valenciana“. Diese beiden tänzerischen Sätze rahmen das düstere „Sonada de Adios“ ein, das Rodrigo während eines Aufenthaltes in Salzburg als Hommage an seinen verstorbenen Lehrer Paul Dukas komponierte.

Chopin Reload: Chopin/Jobim
Beim Bearbeiten von Chopins Prélude op.24 no.6 tauchten plötzlich sanfte Bossa Nova Klänge im Ohr des Arrangeurs auf: Der Brasilianer Antonio Carlos Jobim hat nicht nur viele schöne Jazzstandards geschrieben, sondern – in diesem Fall – auch von Chopin abgeschrieben, den er - selbst Pianist, scheinbar gut studiert hat, wie Guitar4mation beweisen wird. Und wenn man schon beim Abschreiben ist: Warum nicht einen Klavierwalzer nach Venezuela verpflanzen, wo er sich mit etlichen Synkopen und schrägen Begleitrhythmen infiziert? Chopin einmal wirklich ganz anders – reload!

--- Pause ---

Der zweite Teil des Programms wendet sich moderneren Klängen zu:

Martin Schwarz: Evocación / Tomás Gubitsch: Te accordás de mi?
"Te accordas de mi?" stammt aus der Feder des einer slowakisch- jüdischen Familie entstammenden, in Argentinien geborenen Komponisten und Gitarristen Tomás Gubitsch, den ein Kritiker als einen „musikalischen Schmelztiegel“ bezeichnete.
Er wird als 19jähriger Rockgitarrist von Astor Piazzolla eingeladen, ihn auf einer Europatournee zu begleiten und bleibt als politischer Emigrant in Paris. Dort lebt und arbeitet er als Komponist, Dirigent und Gitarrist. Nach vielen Jahren Absenz kehrt Tomás Gubitsch im Jahr 2006 wieder zu seinem Instrument, der Gitarre, zurück. Diese Wiederentdeckung geht einher mit einer Rückbesinnung auf seine Heimat Argentinien und den Tango. „Erinnerst Du Dich an mich? – Te accordas de mi?“ Dieser Titel kann unterschiedlich verstanden werden: Als Reminiszenz an eine vergangene Zeit und ihre Klänge oder als fordernde Frage, die das eigene Instrument dem Musiker stellt.
Guitar4mation hat dem Tango noch eine „Evocación“ gegeben, die jeden Musiker als Solisten vorstellt, bevor der rockige Tango anhebt. Saidl, Schwarz, Nagy & Wesely spielen sich in dieser Reihenfolge den musikalischen Ball zu. Im letzten Teil des Tangos wird Martin Wesely dann auf ein wildes Solo losgelassen.

Chick Corea: The Hilltop / Pat Metheny: Letter from Home / Chick Corea: Addendum
Kammermusikalisches hört man von Jazzmusikern selten, hier ein paar rare Exempel für 4 Gitarren adaptiert: Als kleines Set spielt Guitar4mation zunächst das pulsierende, improvisatorisch anmutende „The Hilltop“, das Chick Corea im Duett mit dem Bassisten Stanley Clarke auf „My Spanish Heart“ mit teilweise präpariertem Klavier einspielte. Direkt darauf folgt „Letter from Home“, eine Miniatur des Jazzgitarristen Pat Metheny ; mit dem komplexeren „Addendum“, im Original ein Klaviertrio vom Album „Children’s Songs“, kehren wir wieder zu Chick Corea zurück.

Hermeto Pascoal: Bebé / Egberto Gismonti: Fala Da Paixao / Hermeto Pascoal: Sao Jorge
Die Gitarre spielt in der Musik Brasiliens eine zentrale Rolle als Begleit- und Soloinstrument. Einige der besten Musiker des Landes waren und sind Gitarristen, wie Heitor Villa-Lobos, Baden Powell oder Laurindo Almeida. Der Pianist und Gitarrist Egberto Gismonti ist einer der wichtigsten Jazzmusiker Lateinamerikas. Er wird hier mit einer ruhigen Ballade - "Fala de Paixao" - vorgestellt, die er 2008 auf dem Tonträger „Alma“ einspielte  (Zufall? Im selben Jahr war Guitar4mation für „Sonada del Alma“ im Studio). 
Der Multiinstrumentalist Hermeto Pascoal wird in seinem Heimatland  "O Bruxo" - der Zauberer - genannt; das erklärt sich aus seiner Fähigkeit, mit allem, was ihn umgibt (Teelöffel, Kinderspielzeug, lebende Tiere) Musik zu machen. Miles Davis nannte ihn "the most impressive musician in the world". Guitar4mation spielt  "Bebé" mit ostinaten Motiven und „Sao Jorge“, eine musikalische Hommage an den heiligen Georg, deren ruhiger Teil schnell ins Ohr geht, wie es sich für ein Kirchenlied gehört, um dann in rasanten Sechzehntelläufen das Letzte aus den Händen herauszukitzeln.


 

 


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Konzerttermine

 

FREITAG, 08.04.2016

BRUCKNERHAUS LINZ (ÖSTERREICH)

DONNERSTAG, 12.05.2016

DVORAK FESTIVAL PRIBRAM (TSCHECHISCHE REPUBLIK)

 

DONNERSTAG, 16.07.2016

KRAKAU (POLEN)

 

FREITAG, 17.07.2016

LANCKORONA GUITAR FESTIVAL (POLEN)

 

DONNERSTAG, 20.10.2016

GITARRENFESTIVAL TYCHY (POLEN)

 

 


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